Benni in den USA

 
05April
2015

San Diego

Hallo Freunde!

Die Zeit fliegt und mein Auslandsaufenthalt neigt sich langsam dem Ende. Aber jetzt berichte ich euch erst mal von meinen Erlebnissen der letzten 2 Monate, von Ende Januar bis Anfang April.

Nachdem ich Svenja schweren Herzens in Los Angeles zum Flughafen gebracht hatte, fuhr ich zurück nach San Diego zu meinem Bruder. Für 3 Wochen blieb ich dort, wo mein Leben hauptsächlich aus Strand, Sonne und Entspannung bestand. Ich ging einige Male surfen, habe viel gelesen, wir waren in Anaheim bei einem Eishockeyspiel der Anaheim Ducks und natürlich habe ich viele nette Leute kennengelernt.

Arena der Anaheim Ducks

Ende Februar kam unsere Schwester nach Kalifornien, um uns und einige Freunde hier zu besuchen. Wir hatten uns auch lange Zeit nicht mehr gesehen und so verbrachten wir viel Zeit zusammen. Unter anderem schauten wir uns Point Loma an, gingen zusammen shoppen oder auch über die Grenze nach Tijuana, Mexiko.
Zum Beginn des Monats März hatte ich mir ein eigenes Zimmer ebenfalls in „Pacific Beach“ (Stadtteil San Diegos) gesucht. Es hat eine traumhafte Lage: 2 Blocks zum Strand und zu meinem Bruder ist es auch nicht weit (10 Minuten Fahrrad). Meine Mitbewohner sind total freundlich und die Wohnung ist super ordentlich!
Außerdem habe ich einen Praktikumsplatz gefunden und das Praktikum sollte ebenfalls Anfang März losgehen. Ich arbeite für eine Non-Profit Organisation, genannt „1to1Movement“ (http://1to1movement.org/). Wir wollen Aufmerksamkeit auf Nachhaltigkeit lenken, beispielsweise Methoden zur Reduzierung von Müll erläutern. Dazu gehen wir wöchentlich 2 mal in Schulklassen, wo wir Vorträge halten und ein Müllprojekt veranstalten. Kürzlich haben wir auch eine Kunstgalerie lokaler Kunst veranstaltet und diese versteigert um anstehende Projekte zu finanzieren.

jede Tasche ein Einzelstück

Das Praktikum macht mir Spaß und lässt mir gleichzeitig genug Freizeit um das kalifornische Leben zu genießen. Das bedeutet für mich: leckere Barbeques mit meinem Bruder & Freunden genießen, Surfen und dabei den Sonnenuntergang am Horizont bestaunen, lokale Sehenswürdigkeiten anschauen (Mt. Soledad, Potato Chip Rock, usw.), einfach am Strand liegen und Frozen Yoghurt essen, Sport machen (Fußball, Basketball, Joggen, Volleyball, Football) und und und.

Benni am Grill Mt. Soledad, Veteranendenkmal Ferdi & ich auf dem Potato Chip Rock

Ein weiterer Höhepunkt war das Wochenende in Los Angeles mit meiner Schwester! Wir waren im Hostel, wo sie vor einigen Jahren gearbeitet hat. Wir haben die Zeit sehr genossen und ich habe mich gefreut meine Schwester endlich mal wiedergesehen zu haben.

Auf dem Weg nach LA

Wie ich anfangs schon bemerkt habe...mir bleibt noch ungefähr ein Monat bis mein Rückflug geht und ich freue mich auch schon meine Freunde, Freundin und Familie wiederzusehen. Gleichzeitig genieße ich hier jeden Tag. Somit schaue ich dem Ende meiner Reise genauso entgegen, wie ich sie letzten August angetreten habe: Mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

bis bald!

Und damit viele liebe Grüße aus dem sonnigen San Diego,

euer Benni



03Februar
2015

2 Roadtrips

Hallo Leute -

ich melde mich auch mal wieder...

 

Seit meinem letzten Blogeintrag habe ich eine Menge erlebt!
Im Dezember war ich in Florida 3 Wochen lang bei meinem Onkel untergebracht. Wir waren Volleyball spielen, im Jacuzzi entspannen, lecker essen, Weihnachtsshoppen und noch vieles mehr. Mit meinem Cousin und 2 seiner Freunde sind wir nach Orlando in einen Freizeitpark der Universal Studios gefahren. Es hat super viel Spaß gemacht all die Achterbahnen zu fahren, die immer thematisch zu Filmen passten. Weihnachten habe ich dann mit der ganzen Familie inklusive meiner 3 Cousins verbracht! 

Tampa Bay Lightning Clearwater Beach Pool am Haus Harry Potter Achterbahn Weihnachtsfondue

Ein paar Tage nach Weihnachten startete ich in Richtung Kalifornien. Ich hatte Stops in Städten wie New Orleans, Houston, San Antonio, El Paso, Phoenix und San Diego.
New Orleans ist eine tolle Stadt mit vielen jungen Leuten. Für alle Partyfreunde verspricht sie eine Menge Möglichkeiten im Nachtleben.
In Houston blieb ich eine Nacht im Hostel und eine Nacht bei einem Couchsurfer, der total freundlich und cool war. Am nächsten Tag ging es zum nächsten Couchsurfer in San Antonio, wo ich auch Silvester verbrachte. Es war auch ein lockerer junger Typ mit einer netten Familie, mit denen und ein paar Nachbarn wir dann Silvester feierten.

Riverwalk, San Antonio


Das nächste Ziel war El Paso. Zwischen San Antonio und El Paso gibt es kaum eine Möglichkeit zu übernachten und so entschied ich mich den ganzen Trip am Stück zu fahren. Als ich auf den Interstate Highway auffuhr, informierte mich mein Navi, dass ich 550 Meilen (~885km) auf der Straße bleiben müsse. Die Fahrt dauerte dann auch ungefähr 10 Stunden, da mich ein Schneesturm mitten in Texas überraschte. Übrigens hätte ich denjenigen ausgelacht, der mir vor meiner Amerikareise gesagt hätte, dass der erste Schnee, den ich sehe in Texas sein würde. 

Schneesturm in Texas

Von El Paso ging es weiter nach Phoenix, wo ich wieder bei einem Couchsurfer übernachtete. Phoenix hat eine große künstlerische Kultur, die ich teilweise von meinem Couchsurfer gezeigt bekam. Am folgenden Tag erreichte ich mein Ziel: San Diego. Dort verbrachte ich fast eine Woche bei meinem Bruder, der in San Diego zur Zeit ein Auslandssemester verbringt. 

San Diego, College Basketball

Anfang Januar stand aber schon der nächste Trip an! Meine Freundin Svenja flog her, damit wir eine gemeinsame Rundreise machen können. Wir haben eine Menge toller Städte und Naturparks gesehen. 

Reiseroute

Sie landete in Los Angeles, wo wir 2 Tage blieben. Leider spielte das Wetter nicht so mit, doch ließen wir uns davon nicht abhalten und erkundeten Gegenden wie Beverly Hills, Hollywood und die Hollywood Hills mit einer Bustour. 
Danach fuhren wir nach San Diego, wo wir uns den Zoo, die Downtown, Point Loma und La Jolla anschauten. Hier war das Wetter schon viel besser: ~20° C und Sonnenschein. 

Galapagosschildkröten Koalabären Downtown San Diego Point Loma

Palm Springs war der anschließende Stop, von wo aus wir zum Joshua Tree National Park aufbrachen. Es war mein Geburtstag und wir verbrachten einen wundervollen Tag zusammen! 
Wir fuhren noch weiter nach Laughlin, eine kleine Casinostadt. Ich hab uns sogar das Abendessen im Casino erspielt...

Unterkunft in Palm Springs Geburtstagskind

Tagsdarauf, ging es zum Grand Canyon. Es war ein atemberaubender Anblick.

Dann stand Las Vegas auf dem Programm. Hier haben wir den Sonnenuntergang vom Jacuzzi aus betrachtet. Nach einigem Shoppen und Rumbummeln am zweiten Tag, sind wir abends mit dem Highroller gefahren. Das ist eines der größten Riesenräder überhaupt; die Fahrt dauert eine halbe Stunde und man hat einen tollen Ausblick auf den Strip und die ganze Stadt. 

Venedig in Las Vegas Paris in Las Vegas

Von Las Vegas aus sind wir durch das Death Valley gefahren, wo wir einen besonderen Ausblick hatten: Während man direkte Sicht auf eine der tiefsten nicht mit Wasser gefluteten Stellen der Erde hatte (-86m), sah man im Hintergrund den höchsten Berg (4421m) der USA (ausgenommen Alaska). 

Death Valley Roadrunner

Am nächsten Tag fuhren wir bis kurz vor den Yosemite National Park. Dort hatten wir ein besonders schönes Quartier mit Jacuzzi im Zimmer. Am nächsten Morgen sind wir dann in den Yosemite Park gefahren, der eine beeindruckende Natur bietet. Von hohen Wasserfällen, über riesige Bäume, bis zu steilen Felswällen. 

Am darauffolgenden Tag kamen wir nach San Francisco, wo wir drei Tage blieben. Der Blick auf die Golden Gate Brücke mit der Skyline der Stadt im Hintergrund war spektakulär. Außerdem waren wir noch beim Pier 39, wo sich einige Seelöwen und Robben sonnen, beim Fisherman's Wharf und wir machten eine Bootstour durch die ganze Bucht, unter anderem an Alcatraz vorbei.

Aquarium in SF

 
Von SF aus fuhren wir den Highway 1 die kalifornische Küste entlang bis nach Los Angeles. Natürlich machten wir einige Übernachtungspausen in Monterey, Morro Bay und Santa Barbara. In diesen Städten genossen wir nochmal den Strand und das Meer.

Bussi :-*

Die zwei letzten Tage unserer Reise verbrachten wir in Los Angeles. Eine rundum gelungene Reise, die ich niemals vergessen werde. 

Ich freue mich jetzt die verbleibenden 3 Monate in San Diego zu verbringen.

Bis bald mal wieder,
euer Benni 

08Dezember
2014

Roadtrip - East Coast

Hallo -


Das für mich letzte Wochenende in Baltimore war Thanksgiving. Die Familie meines Vermieters kam zu Besuch. Insgesamt waren 5 zusätzliche Leute im Haus. Netterweise, luden sie mich zu ihrem Thanksgiving-Dinner samt 22 Pfund Truthahn (ca. 10 kg) ein. Es war schön mal ein solches orginal amerikanisches Thanksgiving mitzuerleben, besonders weil die Familie sehr freundlich war. 

Die Zeit in Baltimore ist nun zuende und ich bin am 1. Dezember aufgebrochen um mich entlang der Ostküste bis nach Florida durchzukämpfen. Mein erster Stop war Virginia Beach, Virginia. Nach einer 4-stündigen Autofahrt kam ich in der Küstenstadt an. Das Wetter ähnelte einem angenehm warmen Herbsttag in Deutschland, wo man nochmal mit kurzer Hose, Flip Flops und T-Shirt rausgehen kann und weder friert noch schwitzt. Zum Strand waren es nur 2 Minuten Fußweg und ich konnte noch ein bisschen die nähere Umgebung erkunden. 


Am nächsten Tag fuhr ich durch North Carolina bis nach Wilmington. Mein Handy fungierte als Navi, doch hatte ich mitten in den Wäldern oft überhaupt keinen Empfang und niemanden in Sicht, der mir helfen konnte. Aber verfahren konnte ich mich auch nicht. Es gab ja nur eine Richtung: geradeaus. Innerhalb einer der seltenen Städte, nutze ich dann das WLAN in einem Burger King um mir nochmal den Weg anzuschauen. 
Angekommen in Wilmington, probierte ich das erste Mal in meinem Leben "Couchsurfing" (https://www.couchsurfing.com/) aus. Meine Gastgeber waren 2 Mädels, Anfang 20, die zusammen in Wilmington wohnen und Reisenden ihre Couch kostenlos für ein paar Nächte zur Verfügung stellen. Sie sind super freundlich und haben mir sogar die Stadt gezeigt und mich mit zum Yoga genommen (ebenfalls zum ersten Mal in meinem Leben). Tagsüber habe ich einen beeindruckenden Naturpark auf eigene Faust erkundet.
 
Nachdem ich 2 Nächte in Wilmington geblieben war, bin ich weiter nach Charleston, South Carolina. Diese alte Stadt hat ein tollen Flair. Die lokalen Läden bieten kein Touri-Zeug/Souvenirs, sondern richtige Kunst, exotisches Essen und so weiter... 

Tagsdarauf, schaute ich mir die ebenfalls alte Stadt Savannah, Georgia an. Sie hat teilweise europäische Züge, beispielsweise eine Stadtmauer und Kopfsteinpflaster auf manchen Straßen. 
Auch hier herrschte eine angenehme Atmosphäre, viele Parks in der Innenstadt trugen dazu bei. Ein besonderes Highlight war Marktplatz in der Mitte der Stadt, der auch an eine europäische Stadt erinnern ließ. 

Mittags, machte ich mich auf den Weg Richtung Saint Petersburg, Florida. Nach einer langen Fahrt kam ich endlich an. Dort traf ich meinen Onkel. Seitdem ich hier angekommen bin haben wir auch schon einiges unternommen: Shuffleboard und Billard gespielt, Fahrradtour bei 24° C, Volleyball an einem weißen Strand Floridas gespielt, ein Eishockeyspiel der Tampa Lightning besucht und und und..

Hier in Florida bleibe ich bis Ende Dezember, wenn mein nächster Roadtrip Richtung Kalifornien beginnt!

Bis dann, 

euer Benni 

18November
2014

Baltimore die 2.

Hallo Leute - 

ich weiß, dass ihr lang nichts mehr von mir gehört habt, aber nun gibt es mal wieder was Neues. 

Zur Zeit konkretisiere ich meine Pläne für Januar: ein Roadtrip gemeinsam mit meiner Freundin Svenja! Wir werden eine 3-wöchige Rundreise machen, mit Stationen in LA, San Diego, Las Vegas, San Francisco, im Grand Canyon, Death Valley, Yosemite und und und :)
Außerdem geh ich jetzt regelmäßig zum Sport, um die fast schon obligatorischen Zusatzkilos aus den USA zu vermeiden. Es macht aber auch einfach Spaß sich mal zu bewegen! 

Letztes Wochenende habe ich mir ein Auto gekauft (mein erstes eigenes Auto!), mit dem ich von der Ostküste an die Westküste fahren will. Bilder werden nachgeliefert! 

Also, mir geht es hier gut und ich freue mich auf die kommende Zeit.

Bis bald,
euer Benni

29Sept
2014

Baltimore

Hallo ! 

Ich habe ein Zimmer gefunden und bin tagsdarauf eingezogen. In letzter Zeit habe ich mir erstmal ein bisschen Freizeit gegönnt. 
Ich arbeite gerade an meiner Jobsituation und hoffe bald etwas zu finden. 

Ansonsten fühle ich mich wohl und kann mich nicht beschweren. 


Grüße, 

Benni

02Sept
2014

Long Beach Island & Baltimore

Hallo!

Ich befinde mich noch in der Stadt in der Nähe von Long Beach Island. Nach der Bootstour und dem Strandbesuch unternehme ich hier noch einige andere Dinge.
Bootstour Strand

Am Freitag, den 22. August, gehe ich zum Pool, der zu der Communitiy gehört, in der meine Freunde leben. Hier kann man das gute Wetter genießen, besonders wenn die Deutschen unentwegt über das Regenwetter jammern.
Pool

Tagsdarauf unternehmen wir einen Ausflug zu einer Messe und lassen es uns abends bei italienischem Essen gut gehen.

Sonntags verbringe ich einen weiteren Tag am Pool.

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf um nach Atlantic City zu fahren. Dort setzen mich meine Freunde ab und ich mache mich auf den Weg Richtung Baltimore. Dort angekommen, finde ich eine Unterkunft in einem urigen Hostel.
Mein Plan ist es, etwas länger in dieser Stadt zu bleiben, ein kleines Zimmer zu finden und mit etwas Glück auch einen Job. Die Zimmersuche stellt sich komplizierter heraus, als ursprünglich gedacht, doch hoffe ich bald eine passende Bleibe zu finden. Meine Cousine wohnt hier in Baltimore und so ziehe ich nach einigen Tagen im Hostel für ein paar Tage zu ihr.

Nebenbei erkunde ich die wirklich schöne Stadt. Besonders idyllisch ist der innere Hafen.
Hafen 

Am Mittwoch bietet mir ein Mitarbeiter des Hostels eine Stadttour an, auf der wir auch viele Facetten Baltimores zu sehen bekommen. Übrigens wird diese Stadt oftmals für Dreharbeiten genutzt, die in Washington spielen sollen. Zum Beispiel für die Serie „House of Cards“ wird so ein Gebäude hier als „Weißes Haus“ dargestellt.

Baltimore ist eine ausgesprochen schöne Stadt und ich hoffe hier bald auf eigenen Füßen stehen zu können. 

Danke fürs Lesen und bis bald, 
euer Benni

 

 

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