Benni in den USA

03Februar
2015

2 Roadtrips

Hallo Leute -

ich melde mich auch mal wieder...

 

Seit meinem letzten Blogeintrag habe ich eine Menge erlebt!
Im Dezember war ich in Florida 3 Wochen lang bei meinem Onkel untergebracht. Wir waren Volleyball spielen, im Jacuzzi entspannen, lecker essen, Weihnachtsshoppen und noch vieles mehr. Mit meinem Cousin und 2 seiner Freunde sind wir nach Orlando in einen Freizeitpark der Universal Studios gefahren. Es hat super viel Spaß gemacht all die Achterbahnen zu fahren, die immer thematisch zu Filmen passten. Weihnachten habe ich dann mit der ganzen Familie inklusive meiner 3 Cousins verbracht! 

Tampa Bay Lightning Clearwater Beach Pool am Haus Harry Potter Achterbahn Weihnachtsfondue

Ein paar Tage nach Weihnachten startete ich in Richtung Kalifornien. Ich hatte Stops in Städten wie New Orleans, Houston, San Antonio, El Paso, Phoenix und San Diego.
New Orleans ist eine tolle Stadt mit vielen jungen Leuten. Für alle Partyfreunde verspricht sie eine Menge Möglichkeiten im Nachtleben.
In Houston blieb ich eine Nacht im Hostel und eine Nacht bei einem Couchsurfer, der total freundlich und cool war. Am nächsten Tag ging es zum nächsten Couchsurfer in San Antonio, wo ich auch Silvester verbrachte. Es war auch ein lockerer junger Typ mit einer netten Familie, mit denen und ein paar Nachbarn wir dann Silvester feierten.

Riverwalk, San Antonio


Das nächste Ziel war El Paso. Zwischen San Antonio und El Paso gibt es kaum eine Möglichkeit zu übernachten und so entschied ich mich den ganzen Trip am Stück zu fahren. Als ich auf den Interstate Highway auffuhr, informierte mich mein Navi, dass ich 550 Meilen (~885km) auf der Straße bleiben müsse. Die Fahrt dauerte dann auch ungefähr 10 Stunden, da mich ein Schneesturm mitten in Texas überraschte. Übrigens hätte ich denjenigen ausgelacht, der mir vor meiner Amerikareise gesagt hätte, dass der erste Schnee, den ich sehe in Texas sein würde. 

Schneesturm in Texas

Von El Paso ging es weiter nach Phoenix, wo ich wieder bei einem Couchsurfer übernachtete. Phoenix hat eine große künstlerische Kultur, die ich teilweise von meinem Couchsurfer gezeigt bekam. Am folgenden Tag erreichte ich mein Ziel: San Diego. Dort verbrachte ich fast eine Woche bei meinem Bruder, der in San Diego zur Zeit ein Auslandssemester verbringt. 

San Diego, College Basketball

Anfang Januar stand aber schon der nächste Trip an! Meine Freundin Svenja flog her, damit wir eine gemeinsame Rundreise machen können. Wir haben eine Menge toller Städte und Naturparks gesehen. 

Reiseroute

Sie landete in Los Angeles, wo wir 2 Tage blieben. Leider spielte das Wetter nicht so mit, doch ließen wir uns davon nicht abhalten und erkundeten Gegenden wie Beverly Hills, Hollywood und die Hollywood Hills mit einer Bustour. 
Danach fuhren wir nach San Diego, wo wir uns den Zoo, die Downtown, Point Loma und La Jolla anschauten. Hier war das Wetter schon viel besser: ~20° C und Sonnenschein. 

Galapagosschildkröten Koalabären Downtown San Diego Point Loma

Palm Springs war der anschließende Stop, von wo aus wir zum Joshua Tree National Park aufbrachen. Es war mein Geburtstag und wir verbrachten einen wundervollen Tag zusammen! 
Wir fuhren noch weiter nach Laughlin, eine kleine Casinostadt. Ich hab uns sogar das Abendessen im Casino erspielt...

Unterkunft in Palm Springs Geburtstagskind

Tagsdarauf, ging es zum Grand Canyon. Es war ein atemberaubender Anblick.

Dann stand Las Vegas auf dem Programm. Hier haben wir den Sonnenuntergang vom Jacuzzi aus betrachtet. Nach einigem Shoppen und Rumbummeln am zweiten Tag, sind wir abends mit dem Highroller gefahren. Das ist eines der größten Riesenräder überhaupt; die Fahrt dauert eine halbe Stunde und man hat einen tollen Ausblick auf den Strip und die ganze Stadt. 

Venedig in Las Vegas Paris in Las Vegas

Von Las Vegas aus sind wir durch das Death Valley gefahren, wo wir einen besonderen Ausblick hatten: Während man direkte Sicht auf eine der tiefsten nicht mit Wasser gefluteten Stellen der Erde hatte (-86m), sah man im Hintergrund den höchsten Berg (4421m) der USA (ausgenommen Alaska). 

Death Valley Roadrunner

Am nächsten Tag fuhren wir bis kurz vor den Yosemite National Park. Dort hatten wir ein besonders schönes Quartier mit Jacuzzi im Zimmer. Am nächsten Morgen sind wir dann in den Yosemite Park gefahren, der eine beeindruckende Natur bietet. Von hohen Wasserfällen, über riesige Bäume, bis zu steilen Felswällen. 

Am darauffolgenden Tag kamen wir nach San Francisco, wo wir drei Tage blieben. Der Blick auf die Golden Gate Brücke mit der Skyline der Stadt im Hintergrund war spektakulär. Außerdem waren wir noch beim Pier 39, wo sich einige Seelöwen und Robben sonnen, beim Fisherman's Wharf und wir machten eine Bootstour durch die ganze Bucht, unter anderem an Alcatraz vorbei.

Aquarium in SF

 
Von SF aus fuhren wir den Highway 1 die kalifornische Küste entlang bis nach Los Angeles. Natürlich machten wir einige Übernachtungspausen in Monterey, Morro Bay und Santa Barbara. In diesen Städten genossen wir nochmal den Strand und das Meer.

Bussi :-*

Die zwei letzten Tage unserer Reise verbrachten wir in Los Angeles. Eine rundum gelungene Reise, die ich niemals vergessen werde. 

Ich freue mich jetzt die verbleibenden 3 Monate in San Diego zu verbringen.

Bis bald mal wieder,
euer Benni